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G D (D7) G
Es wohnt ein Müller an jenem Teich. Lauf, Müller, lauf!
D
Der hat eine Tochter und die war reich.
G
Lauf, Müller, lauf wie die Katz nach der Maus;
D
potz Himmeldonnerwetter, Müller, lauf, lauf, lauf!
G D7 G D7 G
Und tu dein Schlappmaul auf, und tu dein Schlappmaul auf!
2. Nicht weit ab wohnt ein Edelmann. Der wollte des Müllers Tochter han. Lauf..
3. Der Edelmann hat einen Knecht, und was er tat, das war ihm recht.
4. Guten Tag, guten Tag, Frau Müllerin, wo stell ich denn meinen Habersack hin?
5. So stell ihn nur in jene Eck, grad neben meiner Tochter Bett.
6. Und als sie kam die Mitternacht, es in dem Sack lebendig ward.
7. Die Tochter schrie, die Tochter schrie: »Es ist ein Dieb in unsrer Mühl.«
8. Ach Mutter, ach Mutter, kommt mit Licht, der Habersack schon auf mir liegt.
9. Es ist kein Dieb, es ist kein Dieb, es ist ein Edelmann, der hat dich lieb.
1O. Einen Edelmann, den mag ich nicht, einem braven Burschen versag ich mich nicht.
11. Ein' braven Burschen muß ich hab'n und müßt ich ihn aus dem Boden grab'n. «